Säugetierabteilung |
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Die Arbeit der Tierpfleger in der Säugetierabteilung ähnelt in großen Zügen derjenigen in der Affenabteilung. Doch es gibt Unterschiede, bedingt durch die Vielzahl der Tierarten in der Säugetierabteilung. Es gibt darunter Tag- und Nachttiere, Kletterer und Grabetiere, Gruppentiere und solitär lebende Arten, solche, die aus tropischen Gebieten stammen oder aus den Polargebieten.
Die Klimaregulierung für so viele verschiedene Tiere erfordert eine besondere Vorgehensweise. Mit Hilfe von Heizungen und Klimaanlagen können wir sehr unterschiedliche Klimata nachbilden. Für die Streifenhörnchen (Burunduks) bedeutet dies z.B. ein abgeschlossener Raum mit gemäßigtem Klima, der im Winter geheizt und im Sommer gekühlt wird.
Das Tropenhaus ist ein halb-offener Raum mit einer Minimaltemperatur von 10°C und natürlicher Belüftung im Sommer, in welchem Nasenbären, Stinktiere und Präriehunde untergebracht sind.
Die Säugetieranlage besteht aus (ungeheizten) Außengehegen für Tiere, welche die Kälte gut vertragen, wie z.B. Waschbären, Nasenbären und Polarfüchsen.
Gruppenbildung und Resozialisierung findet auch in der Säugetierabteilung statt, außer bei solitär lebenden Tieren, wie Eichhörnchen. Halb-solitäre Tiere, d.h. Tiere die normalerweise allein leben, sich jedoch in der Paarungszeit oder in Zeiten von Nahrungsknappheit zusammenschließen, erhalten Gesellschaft von Artgenossen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es diesen Tieren besser bekommt in Gesellschaft zu leben – wenn auch mit etwas murren und knurren – als alleine, weil Ablenkung die beste Medizin gegen Langeweile ist.
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